Urteil des LG Frankfurt: Lebensversicherer muss detailliert über Überschussbeteiligung informieren

Veröffentlicht am 06. Juni 2017 von VST24

Jährlich erhalten Lebensversicherte eine Standmitteilung. Die Anbieter müssen hier über die Überschussbeteiligung informieren und gesondert ausweisen, was davon garantiert ist. Eine vage Prognose der Ablaufleistung ohne differenzierten Ausweis der Beträge reicht nicht, urteilten jetzt Richter.

Weiter beim Manager Magazin

Der Bundesgerichtshof und die Sauklaue

Veröffentlicht am 22. Mai 2017 von VST24

Auch eine einfach strukturierte Unterschrift ist dann als solche anzuerkennen, wenn sie hinreichend individuell ausgeführt wurde. Das geht aus einem kürzlich bekannt gewordenen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 29. November 2016 hervor (VI ZB 16/16).

Weiter beim VersicherungsJournal.de

Unfall-Gefahrenbewusstsein
und -Prävention klaffen auseinander

Veröffentlicht am 02. Mai 2017 von VST24

Fast jeder zweite Deutsche weiß Umfragen zufolge, dass das Risiko, sich bei einem Unfall im Haushalt zu verletzen, „groß“ bzw. „sehr groß“ ist. Richtiger wäre eigentlich „sehr, sehr, sehr groß“ – denn pro Jahr kommen in Deutschland rund 10.000 Personen bei Stürzen im Haushalt zu Tode. Das sind circa dreimal so viele Opfer, wie Verkehrsunfälle kosten.

Dennoch wird Prävention bei den meisten Menschen nicht großgeschrieben – und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen verzichten vier von zehn Deutschen auf Leitern oder Tritte, wenn sie im Haushalt etwas weit über Kopfhöhe erledigen. Auch von den besonders gefährdeten über 60-Jährigen nehmen 29 Prozent lieber, was gerade da ist, Hocker, Schrank, Tisch oder Regal.

Zum anderen ist die Zahl der Unfallversicherungen seit Jahren rückläufig. Seit 2005 fiel der Policenbestand von über 29 Millionen auf unter 26 Millionen (2016). Dabei sind Unfälle im privaten Bereich nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt, so dass die Betroffenen im Fall der Fälle finanziell „im Regen stehen“.

Hausratversicherung: Wo Eigenheimbesitzer am meisten zahlen

Veröffentlicht am 19. April 2017 von VST24

In welchen Bundesländern und Städten zahlen Eigenheimbesitzer am meisten und am wenigsten für ihre Hausratpolice? Und wie wirkt sich die Anzahl der Wohnungseinbrüche auf die Prämiengestaltung aus? Check24 hat hierzu eigene Daten ausgewertet.

Weiter bei Cash.ONLINE

BU-Urteil: Das Problem der konkreten Verweisung

Veröffentlicht am 04. April 2017 von VST24

Das Oberlandesgericht Hamm hat mit Urteil vom 04.07.2016 (Az.: 6 U 222/15) zur Thematik der konkreten Verweisung im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden. Dabei ging es um die Tätigkeit eines stellvertretenden Werkstattleiters als Ausgangsexpedient.

Weiter bei AssCompact

5 verbreitete Irrtümer, die Versicherungskunden Geld kosten können

Veröffentlicht am 02. April 2017 von VST24

Viele Versicherungsnehmer zahlen unnötigerweise zu hohe Prämien oder haben Schutzlücken, die ihnen gar nicht bewusst sind. Von der Kfz- über die Hausrat- bis zur Unfallversicherung: Diese häufigen Irrtümer sollten die Kunden ausschließen:

1. Eine Unfallpolice leistet nach jedem Unfall mit Verletzungsfolgen. Eine Unfallversicherung leistet erstens nur dann, wenn der Unfall dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen verursacht, und zweitens nur nach als „Unfall“ definierten Ereignissen. Je nach Bedingungen können Eigenbewegungen (wie Umknicken) oder Bewusstseinsstörungen ausgeschlossen sein.

2. Wer grob fahrlässig einen Kfz-Schaden verursacht, hat keinen Versicherungsschutz. Stimmt nicht immer: Manche Tarife leisten auch bei grob fahrlässigem Verhalten wie dem Überfahren einer roten Ampel. Ein Vergleich lohnt sich also.

3. Die Haftpflichtpolice deckt auch schleichend entstehende Schäden ab. In den meisten älteren Haftpflichtverträgen sind sogenannte Allmählichkeitsschäden ausgeschlossen, lediglich einige neuere Tarife bieten diesen Schutz an.

4. Bei von Kindern verursachten Schäden springt die Haftpflichtpolice ein. Dies gilt nur für Kinder ab sieben Jahren. Jüngere Kinder sind deliktunfähig, so dass ihre Eltern nicht in Regress genommen werden können – es sei denn, sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt.

5. Der Versicherungsschutz setzt mit dem Vertragsbeginn ein. Manche Tarife sehen Wartezeiten vor, in denen schon Beiträge gezahlt werden, aber noch keine oder nur eingeschränkte Leistungen erfolgen.

Neues Gesetz zum automatisierten Fahren: Computer lenkt nicht mehr, Fahrer haftet schon?

Veröffentlicht am 31. März 2017 von VST24

Autofahrer, die Assistenzsysteme im Straßenverkehr nutzen, sollen mehr Freiheiten bekommen. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag mit dem Gesetz zum automatisierten Fahren beschlossen. Die Gretchenfrage, die das Gesetz beantworten muss, lautet: Wie ist die Haftungssituation in dem kurzen Zeitraum, in dem der Autopilot die Verantwortung an den Menschen übergibt?

Weiter bei Pfefferminzia

Nach dem BGH-Urteil: Darauf müssen Berater und Kunden bei der Patientenverfügung achten

Veröffentlicht am 30. März 2017 von VST24

Umfragen zufolge planen 40 bis 50 Prozent der Deutschen, eine Patientenverfügung zu formulieren. Worauf sie nach der BGH-Entscheidung über die Aufrechterhaltung von lebensverlängernden Maßnahmen achten müssen, erklärt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA)

Weiter bei DASINVESTMENT

Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung steigen

Veröffentlicht am 10. Februar 2017 von VST24

Anfang des Jahres trat das Zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Es sorgt für leicht verbesserte Leistungen und mehr Unterstützungsberechtigte. Zur Finanzierung wurde der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,2 Prozentpunkte erhöht. Damit ist es für viele Kassenpatienten allerdings nicht getan – denn jede vierte Krankenkasse hat überdies ihren Zusatzbeitrag angehoben. Die Spanne reicht nun von 0,3 bis 1,8 Prozent. Je nach Bundesland kann man also bis zu 1,5 Prozent seines Einkommens mit einem Wechsel sparen. Die unrühmliche Spitzenposition unter den teuren Kassen hat die BKK Vital inne, die ihren Zusatzbeitrag um 0,5 Prozent erhöhte. Bei ihr müssen die Versicherten nun insgesamt 16,4 Prozent zahlen. Ein Zehntelprozent weniger ist es beim letztjährigen „Spitzenreiter“ VIACTIV. Es folgen die DAK mit 1,5 Prozent Zusatz- und damit 16,1 Prozent Gesamtbeitrag sowie mit jeweils 1,4 bzw. 16,0 Prozent die securvita, IKK classic, BKK Pfalz und Bahn-BKK.

Das hat sich in puncto Rente geändert

Veröffentlicht am 10. Februar 2017 von VST24

Seit Anfang 2017 gelten einige neue Regeln für die gesetzliche Rente. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Altersgrenzen: Angehoben wurde zum einen die Regelaltersgrenze, die nun bei 65 Jahren und 6 Monaten liegt und für den Jahrgang 1952 greift. Bis 2031 wird die Schwelle sukzessive weiter bis auf 67 Jahre erhöht. Zum anderen gilt für die abschlagsfreie Rente für langjährige Beitragszahler nun ein Mindestalter von 63 Jahren und 4 Monaten. Das betrifft den Jahrgang 1954; nachfolgende müssen jeweils zwei Monate länger arbeiten.
  • Arbeiten im Alter: Wer auch nach Erreichen der Altersgrenze noch weiterarbeitet, kann nun weiterhin Beiträge abführen und damit seine Rente erhöhen.
  • Beitragsbemessungsgrenze: Die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge für die Rente abgezogen werden, liegt nun bei 6.350 Euro (West) bzw. 5.700 Euro (Ost.)
  • Rente für Pflegeleistungen: Im Zuge der jüngsten Pflegereform können Pflegende höhere Rentenanwartschaften erlangen, wenn sie Angehörige ab Pflegegrad 2 in häuslicher Umgebung pflegen.
  • Freiwillige Versicherung: Wer ohne gesetzliche Verpflichtung in die Rentenkasse einzahlt, kann nun monatlich bis zu 1.187,45 Euro dafür aufwenden (bisher 1.159,40 Euro).

Telematik-Prinzip bald auch für Hausratversicherungen?

Veröffentlicht am 10. Februar 2017 von VST24

Seit einiger Zeit gibt es Versicherungspolicen, die das Kundenverhalten digital auswerten, sogenannte Telematik-Tarife. In der Kfz-Versicherung zeichnet eine kleine Box das Fahrverhalten auf, das bei entsprechender Vorbildlichkeit zu einem Beitragsnachlass führt. Wer dagegen sportliche Aktivität nachweist – etwa mittels Fitnesstracker oder Fitnessstudio-Bescheinigung – kann seine Prämien zur Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung damit senken.

Dieses Prinzip soll nun auch auf Hausratversicherungen übertragen werden, wenn auch zunächst in abgewandelter Form. Ein deutscher Direktversicherer hat mit der Google-Tochter Nest Labs kürzlich einen Kooperationsvertrag geschlossen. Nest Labs produziert selbst lernende Geräte wie Thermometer und Kameras, aber auch Rauchmelder. Wer künftig eine Hausratpolice bei dem Direktversicherer abschließt, kann die intelligenten, per Smartphone steuerbaren Rauchmelder für den halben Preis erwerben – immerhin wird die Wohnung durch ihre Anschaffung ja sicherer. Ein Schnäppchen sind sie allerdings nicht: 119 Euro beträgt der reguläre Preis pro Stück. Ob demnächst Nest-Labs-Geräte auch das Bewohnerverhalten auswerten werden, um Beitragsrabatte zu ermöglichen, steht laut Versichererangaben noch nicht fest.

Studie befürwortet GKV-Pflicht für Beamte – und erntet Kritik

Veröffentlicht am 10. Februar 2017 von VST24

Rund 85 Prozent der aktiven und pensionierten Beamten sind privat krankenversichert. Ihr Dienstherr zahlt ihnen eine Beihilfe für medizinische Leistungen, den Rest übernimmt die – zumeist beitragsgünstige – Versicherung. Die Bertelsmann Stiftung hat nun in einer neuen Studie das System unter die Lupe genommen und Alternativen durchgerechnet.

Ergebnis: Wenn es nicht zu Änderungen kommt, steigen die Beihilfekosten von Bund und Ländern von 11,4 Milliarden Euro (2014) bis 2030 auf über 20 Milliarden Euro jährlich. Einsparungen von rund 60 Milliarden ließen sich jedoch bis 2030 erzielen, wenn der größte Teil der privat versicherten Beamten in die gesetzliche Versicherung (GKV) wechseln würde. Eine GKV-Pflicht bis zu einem Jahresverdienst von 57.600 Euro würde circa zwei Drittel der derzeit rund drei Millionen privat versicherten Beamten betreffen.

Kritik an der Studie kam nicht nur vom Verband der Privaten Krankenversicherung e. V., sondern auch von Bundesärztekammer-Präsident Ulrich Montgomery. Seiner Ansicht nach fehlt der Studie jeglicher rechtliche, politische und gesellschaftliche Realitätssinn.

Besuchen Sie uns auf Facebook

Unsere Bürozeiten

    Montag bis Donnerstag
    9:00 bis 18:00 Uhr

    Freitag
    9:00 bis 15:00 Uhr

Kontakt

Sie können uns gerne per Telefon, Fax oder E-Mail kontaktieren. Oder kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Adresse: Bahnstraße 25, Langen
Telefon:+49 (0) 6103 9886686
FAX: +49 (0) 6103 9886685
Mobil: +49 (0) 177 4246757
E-mail: kontakt@vst24.de